
Wie in jedem Jahr beginnt auch jetzt wieder die Vorbereitungszeit auf die Erstkommunion.
„Unser Fest mit Jesus“ –so lautet das diesjährige Motto, das wir vom Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken übernommen haben. Es ist an die biblische Erzählung von der Hochzeit zu Kana angelehnt. Jesus verwandelt Wasser zu Wein und versetzt damit alle, die es miterleben in großes Erstaunen. Das erste Wunder, das Jesus tut, findet nicht vor einem großen Publikum statt, sondern vor den Augen weniger Menschen. Er ist mit seinen Jüngern zu einer Hochzeit in einem kleinen Dorf eingeladen. Sein erstes Wunder findet dort statt, wo Menschen miteinander das Leben und die Liebe feiern. Damit wird deutlich: Gott ist ein Gott, der nah bei den Menschen ist, der mitten im Alltag erfahrbar ist. Er ist da, wenn wir uns freuen und das Leben feiern, aber auch, wenn uns etwas fehlt und wir Hilfe brauchen.
Jesus verwandelt unseren Alltag in etwas Besonderes: Wasser wird zu Wein. In Kana wird aus dem gewöhnlichen Wasser sehr guter Wein in großer Menge. Jesus gibt also das Beste in überreicher Menge. „Seine Liebe ist nicht knapp, sondern überfließend.“ (aus: Bonifatiuswerk, Begleitheft mit Impulsen „Unser Fest mit Jesus“, S. 6.)
In der Feier der Eucharistie lädt uns Jesus ein, Gast an seinem Tisch zu sein. Jesus feiert mit uns das Fest, in dem wir das Leben miteinander feiern. Es ist „Unser Fest mit Jesus“. Erteilt sich an uns auf, er gibt sich selbst, er gibt die Fülle.
Ich wünsche den Erstkommunionfamilien, aber auch uns, dass wir immer wieder erfahren, dass Jesus unser Leben bereichert und uns das Leben in Fülle schenken möchte.
Jasmin Rifert-Plogmann
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