
Das Jahr ist bald an seinem Ende …
Gemeint ist das Kirchenjahr.
Eine Woche nach Ablauf dieser Pfarrnachrichten ist der erste Advent,
der Beginn des neuen Kirchenjahres. Der letzte Monat im Kirchenjahr,
der November, liegt nun unmittelbar bevor.
Allerheiligen und Allerseelen machen hierzu den Auftakt. Eine "stillere"
Zeit. Zeit für einen Rück- und einen Ausblick.
Am 28. August war im Trostwald Balve Sauerland der ökumenische
Gedenkgottesdienst für die Verstorbenen, die dort ihre Urnengrabstätte
haben.
Allerheiligen ist die Gräbersegnung mit Andachten auf unseren
Friedhöfen. Am 15. November der Volkstrauertag und am 22. November
der Totensonntag.
Eine Zeit für einen persönlichen Rückblick mit Gedenken an unsere Verstorbenen. Ebenso Zeit für einen persönlichen Ausblick.
So ist mir der Gedanke gekommen, etwas zu unserer heutigen Begräbniskultur zuschreiben.
Unsere Begräbniskultur hat sich sehr verändert und eine große Vielfalt bekommen.
In Deutschland hatten wir bis zum Ende des 19. Jahrhunderts nur Sarg/Erdbestattungen. Das erste Krematorium in Deutschland gab es 1878 in Gotha. Lange Zeit blieb die Urnenbestattung jedoch die große Ausnahme. Heute ist dies jedoch genau umgekehrt. Zudem gibt es eine große Vielfalt anderer Bestattungsarten und Varianten in der Urnenbestattung. Damit haben sich auch die Bestattungs- und Trauerzeremonien wesentlich verändert. Eine frühzeitige Überlegung, wie die eigene Beisetzung gestaltet werden soll, ist zu empfehlen. Um dies auch sicherzustellen, ist eine schriftliche Dokumentation sehr sinnvoll.
Ein Gespräch im Kreisder Familie, den Angehörigen und /oder
nahestehenden Personen ist ebenso wichtig.
Die Vielzahl aller Möglichkeiten hier aufzuzählen, würde den Rahmen
dieser Kurzinformation sprengen.
Unser Pastoralteam ist gerne bereit, Ihnen Auskunft zu geben.
Im Namen des Pastoralteams wünsche ich Ihnen alles Gute.
Gerd Eisenberg, Diakon
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